Grundsätzlich muss gesagt werden, dass allein durch die Ausrichtung von Projektzielen an streng wirtschaftlichen Kriterien und durch die Integration eines kontinuierlichen Prozesses zur Projekteffizienzsteigerung der Unternehmenserfolg bereits zu großen Teilen sichergestellt werden kann. Die Etablierung eines Projektportfoliomanagements säubert die Projektlandschaft im Unternehmen von ineffektiven Projekten und verteilt die dadurch freiwerdenden Ressourcen auf Projekte mit mehr Erfolgschancen und geringeren Risiken.
Mit Projektmanagement kann eine optimale Zusammenstellung von Projekten und eine erheblich geringere Projektdurchlaufzeit erreicht werden. Die so entstehenden Freiräume können für zusätzliche Akquisitionen geplant werden. Grundsätzlich erzeugt eine Übersicht aller Projekte auch Transparenz hinsichtlich des im Unternehmen vorhandenen Know-Hows, das unter Einsatz adäquater Werkzeuge auch allgemein zugänglich gemacht werden kann.
Der Transfer von Know how hat zusammen mit der Einführung von klaren Projektabläufen auch den Effekt, dass Projektansätze, die im Unternehmen schon einmal durchdacht und verworfen wurden, nicht ein weiteres mal in Betracht gezogen werden. Zusätzlich wird durch den engmaschigen und auf Basis des „Management by Exception“ trotzdem sinnvoll eingesetzten Kontrollmechanismus die Voraussetzung geschaffen, dass projektbetonte Unternehmen überhaupt steuerbar bleiben.