Vor der Hintergrund des globalisierten Wettbewerbs sehen sich immer mehr Unternehmen mit der Herausforderung konfrontiert, ihre Prozesse zu verzahnen um wirtschaftlich arbeiten und wettbewerbsfähig bleiben zu können. Einer wachsenden Komplexität ihrer Produkte und Dienstleistungen stehen kürzere Produktlebenszyklen gegenüber. Hieraus resultiert ein Spannungsfeld aus Rationalisierungszwang und Kosten-druck.

Viele Unternehmen versuchen, diesem Problem mit innovativen Technologien zu Leibe zu rücken. Ein an und für sich probates Mittel, wenn dabei nicht oft ein weiteres Problem entstünde. An unterschiedlichen Stellen der Wertschöpfungskette werden proprietäre Systeme eingesetzt, die mehr oder weniger gut miteinander kooperieren. Grundsätzlich müssen sie für jeden neuen Prozess erneut aufeinander abgestimmt oder es müssen sogar eigene Lösungen entwickelt werden. Ein immenser Einsatz von Know-How und Ressourcen ist die Folge – die Kosten explodieren. Der meist "historisch bedingte" Wildwuchs unterschiedlicher Systeme und IT-Plattformen verstärkt diesen Aspekt zusätzlich.

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