Die Charité-Universitätsmedizin Berlin beabsichtigt die Sanierung des Bettenhochhauses und des Neubaus OP/ITS-Gebäude, inkl. Notaufnahme und Liegendkrankenanfahrt am Standort Campus Mitte. Für die vorbereitenden und begleitenden Planungsmaßnahmen im Flächenbestand ist eine logistisch ganzheitliche Betrachtung notwendig. Dies umfasst sowohl die Personen-, Patienten- und Verkehrswege des Krankenhausbetriebs, die Warenströme als auch den öffentlichen Verkehr.
Frankfurt Economics schafft die Voraussetzungen für die Planung: Im ersten Schritt ermitteln wir die Planungsgrundlagen. Welche Personen, Bereiche und Institutionen sind in den Bauprozess einzubinden? Welche Randbedingungen und Schnittstellen sind für eine erfolgreiche Umsetzung zu berücksichtigen?
Mit der Baulogistikplanung werden die Weichen gestellt: Die Herausforderung ist es, trotz unzähliger Kombinationsmöglichkeiten eine klare Linie zu verfolgen, mit ausreichend großer Flexibilität für Änderungen. Ziel der Baulogistikplanung ist es, die Prozesse so zu verzahnen, dass die Sanierung möglichst effizient, störungsfrei und termintreu erfolgen kann. In einem Generalablaufplan, mit bis zu 15 Bauphasen, werden von uns alle baulogistisch relevanten Aspekte aufgezeigt und Umsetzungsvorschläge unterbreitet. Das Aufzeigen kritischer Projektphasen und Abhängigkeiten bildet eine wesentliche Grundlage für die spätere Realisierung.
Als Ergebnis der Entwurfsplanung erstellen wir ein ganzheitliches Baulogistikhandbuch – unseren On-Site-Guide – in das alle baulogistischen Konzeptpunkte einfließen. Hier wird also festgelegt, wo die günstigsten Transport- und Anlieferwege, die geeigneten Lager- und Ladezonen, Aufzüge und BE-Flächen liegen. Ebenso finden Belange Dritter Berücksichtigung: So wird Vorsorge getroffen, dass der Krankenhausbetrieb, Anlieger oder Nachbarschaftsvorhaben möglichst wenig beeinträchtigt werden. Frankfurt Economics wirkt aber auch bei der Kostenabschätzung und bei Sicherheitsfragen mit.
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